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Vorwort
Die Realschule II feiert im Jahre 2004 den 40.
Jahrestag ihres Bestehens. Aus diesem Anlass haben die Schüler
der 9. und 10. Klasse den Auftrag bekommen,
in ihrem Wahlpflichtunterricht eine
Schulchronik zu erstellen . Sie versuchen heraus zu finden, was in den 40Jahren alles geschehen ist und
was sich verändert hat. Es wurde schon in der DDR eine Schulchronik verfasst, auf die wir zurückgreifen und mit anderen
Material vervollständigen
konnten. Schließlich kann eine Schule nicht 40 Jahre gleich sein. Die Schule wurde am 4. Oktober
1964 übergeben. Es gab 3 Hauptgebäude mit Ober- und Unterstufengebäude sowie
Fachgebäude mit Fachräumen für Biologie, Chemie, Physik, Musik und Werken. Mit Turnhalle, Essen- raum und Hortgebäude bot sie die hervorragenden Bedingungen
für die Durch- setzung gleicher Bildungschancen für alle Kinder und auf der Grundlage neuer Lehrpläne.
Beschluss Nr.54 der Stadtverordnetenversammlung vom 09.August 1963
Über den Bau einer 26-klassigen polytechnischen Oberschule

Die Weiterentwicklung unserer sozialistischen Schule verlangt von uns alle Anstrengungen zu Unternehmen, den Schichtunterricht der Politischen
Oberschule 1 und 2 in Hagenow durch den Neubau einer 26-klassigen Schule mit Turnhalle (einschließlich der Fachunterrichtsräume) endlich zu überwinden. Durch die im Volkswirt- schaftsplan für die Jahre 1963/64 ca.2,4 Mio. DM zur Verfügung gestellten Investitionsmittel
wurde uns von der Regierung der Arbeiter und Bauern
diese Möglichkeiten geschafft. Von der Termingerechten Fertigstellung dieses Bauvorhabens hängt nicht zuletzt die Erhöhung der Qualität desUnterrichtsniveaus, eine hohe Effektivität und Intensität
jeder Unterrichtsstunde, die Einführung der Ganztagsserziehung, einer Verbesserung der
Körpererziehung, der Baubeginn
weiter Schulen in den Schwerpunkten unseres Kreises, usw., ab. In dieser Erkennt- nis, unseren Kindern bessere Lernmöglichkeiten zu schaffen und sie zu sozial- istischen
Ansehen zu erziehen, unter Ausnutzung der Vorbereitung zum Tag der Republik und zu den Wahlen
der Volkskammer sowie der Bezirkstag, alle Bürgerinnen, Bürger, Jugendliche und Schüler.
Die neue Oberschule
Die SVZ
berichtete am 31. August 1964 über die neue Oberschule.
Sperrschilder, ein aufgeworfener Graben und neue Leitungsmasten
standen hinter dem Gelände des VEB Bau Hagenow. Die
ersten sichtbaren Vorbereitungen für den
Schulneubau der Oberschule waren
bereits am Prahmer Berg zu
sehen. Der jahrzehntelange Wunsch der Hagenower
Bürger, endlich die Schulraumsituation in der Kreisstadt
zu verbessern, wird er-
füllt, und der jetzt schon 17
Jahre andauernde Schichtunterricht wird bald der Vergangenheit
angehören. Mit einem Gesamtaufwand von 2,5 Millionen
MDN wird eine 26 klassige Oberschule in moderner
Streifenbauweise errichtet. Je ein spezieller Trakt mit Fachunterrichtsräumen für Chemie, Physik,
Biologie, Musik und Kunst- und Werkräumen für Holz- und Metallverarbeitung werden gute Voraus- setzungen
für einen qualifizierten Unterricht bieten. Zum Schulkomplex gehören eine Turnhalle, Speiseraum
für die Kinder ein Heizhaus.
Der Bau Geht zügig voran
In der SVZ
wurde berichtet, dass die neue schule im Rohbau fertig w ar. “In
knapp 8 Monaten werden die Hagenower
Mädchen und Jungen ihre neue Schule in Besitznehmen können und die 26 Klassenräume mit leben erfüllen. Doch
bis zur Schlüsselabgabe ist noch viel zu tun. Aber auch
jetzt schon bietet das Gebäudeeinen imposanten Anblick. Oberstufe ist bereits vollständig
montiert, die Wände werden
zu Zeit ausgemauert und die Elektriker verlegen die Lichtleitungen. Die Fachklasse war ebenfalls im Rohbau fertig. Und
in der Unterstufe muss nur noch die Decke zwischen
montiert werden. Der Meister, Kollege Norbert Leufer
bestätigt der
SVZ, dass der Bau planmassig voran geht. Unsere
Baubrigaden Bantin, Fletkau und Konem geben ihr bestesdamit der Bau planmassig fertig wird. Wegen dem grossen
Frost wird ein Schuppen mit Heizungen errichtet damit auch im Frost geputzt werden kann.
Der
letzte Schliff - Bauarbeiten an der neuen Schule gehen dem Ende zu
Die
SVZ erkundigte sich im Interesse ihrer Leser über die Baufortschritte an der Schule und sprach mit den für
dieses
Objekt verantwortlichen Meister, Kollegen Heinz- Günter Samer. Bekannt war,das die Schule mit Beginn desneuen
Schuljahres, also am 1. September, den Kinder übergeben
werden sollte. Die Einhaltung dieses Termins war aber aus
verschiedenen Gründen nicht möglich gewesen. Die Termine konnte
auf
Grund der immer wieder auftretenden Frosteinbrüche, im
Frühjahr, nicht eingehalten werden. Und da auch noch bis zum
April die Schäden beseitigt werden mussten. Doch danach gingen
die Arbeiter zügig voran. Fest stand jedoch, das die Schule am
7. Oktober, feierlich eingeweiht und für den Unterricht freigegeben wurde.
Das Oberstufengebäude war bereits am 15. August endgültig fertig und das Unterstufengebäude am 15.September,
während die Fachklassen, der Verbindungs gang sowie das Heizhaus zum Tag der Republik fertig wurden.
Fertigungstermine für die Turnhalle sowie für die Turnhalle sowie für die große Speisehalle war wie geplant der 31.
Dezember 1964. Ein Rundgang auf dem Baugelände bestätigte,
dass an vielen Bauabschnitten die Arbeiten dem Ende
zugingen. Maler sind bereits auch mit der Arbeit in der Oberstufe fertig. Viel Licht fiel in den freundlichen
Klassenräumen, da die Außenwand überwiegend aus großen
Fenstern bestand.
Feierliche
Einweihung der Polytechnischen Oberschule
Die
feierliche Einweihung der Polytechnischen Ober- schule fand am 4.Oktober 1964 statt. Der Redner, Willi Koberger (Sekretär der
Kreisleitung der SED Hagenow) berichtete in der SVZ: “Der heutige Tag der
Freude, für die Bürger unsere Stadt Hagenow…“.Für den Bau der Schule gab der
Staat 2,5 Mio. MDN aus. Gleichzeitig unterstützten viele Aufbauhelfer durch
Spenden und Aufbauleistung des Schulneubaus. Alle Einwohner der Stadt Hagenow
wurden zu dieser Veranstaltung eingeladen. Auch in der SVZ wurde über die
feierliche Übergabe der neuen Schule berichtet. Zu Ehren des 15. Geburtstages
unserer Republik (DDR) erhielt die Schule den Namen „ 15.Jahrestag der DDR
„.Zu den Gästen gehörten auch Genosse Plessen , Leiter des
VEB Baure- paraturen.Genosse Seligmann übereichte als Geschenk einen
Bildwerfer im Werte von 1300 MDN. Das Amt des Kreisschulrates übernahm Genosse Heiden.
Genosse Bauers wurde als Stellver- tretender Direktor der Oberschule II mit
einer
Medaille ausgezeichnet.
Eine Fortführung der Chronik ist in Arbeit!
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